Q-MAC-Sprecher

Prof. Dr. Andrea Cavalleri
Prof. Dr. Andrea Cavalleri
Managing Director
Telefon:+49 40 8998 5354Fax:+49 40 8994 1958

Kontakt

Dr. Diana Hoppe
Dr. Diana Hoppe
Q-MAC Coordinator
Telefon:+49 40 8998 6575Fax:+49 40 8994 6575

Q-MAC website

Q-MAC gestartet

4. November 2013

Das ERC Synergy Grant Forschungsprojekt „Frontiers in Quantum Materials' Control“ (Q-MAC) hat zum 1. Oktober 2013 offiziell begonnen.

Vier Forschungsgruppen werden unter der Leitung von Prof. Andrea Cavalleri (Sprecher) vom Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie und der Universität Oxford, Prof. Dieter Jaksch von der Universität Oxford, Prof. Jean Marc Triscone von der Universität Genf und Prof. Antoine Georges von der École Polytechnique sowie dem Collège de France und der Universität Genf zusammenarbeiten.

Das Forschungsteam erhält vom Europäischen Forschungsrat etwa 10 Mio. Euro für dieses sechsjährige Projekt.

Das übergeordnete Ziel ist dabei die Kontrolle geordneter Zustände in Materialien mit stark korrelierten Elektronen, auch "Quantenmaterialien" oder "komplexe" Materialien genannt, mittels einer Kombination aus Materialdesign und kohärenten optischen Verfahren, unterstützt durch verschiedenartige theoretische Ansätze.

Eines der wichtigsten Ziele stellt die Realisierung von Supraleitung bei höheren Temperaturen dar, als bisher erreicht wurden, möglicherweise sogar bis hin zur Raumtemperatur.

Durch gezielte Manipulation von Grenzflächenspannungen in oxidischen Heterostrukturen sollen die elektronischen Eigenschaften der komplexen Festkörper im Gleichgewicht kontrolliert werden. Zudem sollen die Quanteneigenschaften durch kohärente optische Kontrolle der Kristallgitter mit starken THz-Transienten auf Kosten anderer, konkurrierender Ordnungen dynamisch verstärkt werden. Eine Kombination aus optischen Experimenten im Femtosekundenbereich, bzw. Röntgenexperimenten mit Freie-Elektronen-Lasern, Materialdesign und zeitabhängigen Simulationen von realen Materialien erscheint hierfür zielführend. Das ehrgeizigste Ziel wird dabei die Entwicklung von Laser-Kühlverfahren sein, um Quantenphasenfluktuationen zwischen Schichten von Cuprat-Supraleitern zu verringern.

 
loading content
Zur Redakteursansicht